29.10.2019 I News

Nachhaltige Verpackung für Kaffee

Kaffeeverpackung ohne Aluminium – geht das?

Bosch Packaging Technology und Verpackungsmaterialhersteller O. Kleiner AG luden am 29.10.2019 Produzenten hochwertiger und empfindlicher Lebensmittel zu einer eintägigen Veranstaltung ein, auf der sich alles um nachhaltige Verpackung für Kaffee – ganz konkret um den Verzicht auf Aluminium drehte.

Für Hersteller sensibler Nahrungsmittel, die auf Licht- und Sauerstoffeinflüsse reagieren wie z.B. Kaffee, Babynahrung oder Bio-Food ist Produktschutz von wesentlicher Bedeutung. Damit sich Geschmack sowie Geruch nach dem Verpacken nicht verändern und das Produkt geschützt bleibt, ist die Verwendung von Aluminiumverbundpackstoffen der Stand der Technik.

ABLÖSEN EINES VERPACKUNGSSTANDARDS

Heute, wo das Thema Nachhaltigkeit in aller Munde ist, ist der Einsatz von Aluminium in der Verpackung nur schwer recht zu fertigen und fordert Lebensmittel- und Verpackungshersteller heraus, neue Lösungen zu finden. Insbesondere stellt sich die Herausforderung dort, wo Hochbarriereanforderungen aus dem Produktschutz auf ambitionierte Nachhaltigkeitsziele treffen.

Was also tun? Dieser Frage gingen wir im Konferenzzentrum am Hauptbahnhof Zürich in der Schweiz auf den Grund.

Zu Beginn gab Dr. Martin Schlummer vom Fraunhofer Institut IVV Freising den Teilnehmern einen tiefen Einblick in die neue Verpackungsordnung, um die Frage zu klären, welche Konsequenzen diese für die Industrie hat.

Dr. Sven Wenigmann, Senior Manager Marketing und New Business Development Extrusion Polyamides bei BASF sprach über den Lösungsansatz des chemischen Recyclings von Mehrstoff-Barrierefolien.

Dierk Wiemann von der O. Kleiner AG stelle nachhaltige Verpackungsmateriallösungen vor und Martin Kleiner, Geschäftsführer der O. Kleiner AG, berichtete über den Verpackungs-Relaunch eines Kunden mit aluminiumfreiem Packstoff, welcher mit einer Lösung von Bosch Packagaging Technology und O. Kleiner umgesetzt wurde. Hierbei kommt biobasierter Kunststoff aus nachwachsendem Zuckerrohr zum Einsatz, der die gleichen Performancekriterien wie konventionelles Material erfüllt und gleichzeitig gute Maschinengängigkeit zeigt.

Abschließend sprach Torsten Sauer, Nachhaltigkeitsexperte bei Bosch Packaging Technology, über die Umstellung von konventionellen auf nachhaltige Verpackungen und welche Anforderungen und Möglichkeiten es dabei gibt.

NACHHALTIGKEIT IST UNSERE MISSION

„Unsere Vision ist es Aluminium in der Verpackung zu ersetzen und gemeinsam mit unseren Partnern und Kunden Lösungen in die Regale zu bringen“, sagt Torsten Sauer. „Wir setzen uns intensiv für die Entwicklung nachhaltiger Verpackungen ein und bietet schon heute zahlreiche Lösungen.“

Torsten Sauer

Kontakt

Torsten Sauer
Head of Sustainability, Syntegon
Telefon: +49 7151 14-2137
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