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Emissionen auf der Spur

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Mit Einsparpotenzialen verhält es sich ein bisschen wie mit der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufen: Sie ausfindig zu machen, ist nicht einfach, aber auch nicht unmöglich. 

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Mit Einsparpotenzialen verhält es sich ein bisschen wie mit der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufen: Sie ausfindig zu machen, ist nicht einfach, aber auch nicht unmöglich.

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    Graphik DE

    Mithilfe einer präzisen Untersuchung hat Syntegon beim pharmazeutischen Lohnabfüller Siegfried Energieverbräuche und CO2-Emissionen transparent gemacht und seine Analysemethodik umfassend in der Praxis getestet.

    Unternehmen der Pharma- und Lebensmittelindustrie produzieren für unterschiedliche Märkte, verfolgen jedoch ein übergeordnetes Ziel: Beide arbeiten zusehends an ökologisch vorteilhaften Prozessen. Damit technologische und prozessuale Anpassungen gelingen, benötigen Unternehmen eine wichtige Ressource, die weitaus weniger ins Auge sticht als Anlagen und Produkte: Daten.

    Die Siegfried AG mit Sitz in der Schweiz und Produktionsstandorten in Deutschland hat diese Ressource in den Blick genommen und dazu den Schulterschluss mit Syntegon gesucht. Die Expert:innen für Prozess- und Verpackungstechnik haben für ihr Portfolio ein eigenes und vom TÜV Rheinland zertifiziertes Berechnungsmodell im Sinne sogenannter Life Cycle Assessments (LCA) entwickelt, mit dem sich Energieverbräuche und Emissionswerte während des gesamten Lebenszyklus der Anlagen auswerten lassen.

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    Aufschlussreiche Ergebnisse

    „Siegfried wollte Emissionseinsparungen ermitteln, die mit der Umstellung auf Ökoenergie einhergingen“, berichtet Steffen Carbon, Koordinator für Entwicklungsmethoden. „Zudem beabsichtige das Unternehmen, Auswirkungen veränderter Produktionsabläufe auf die Gesamtemissionen seines deutschen Standortes zu verstehen.“ Für den ökologischen Betrieb seiner Abfülllinien nutzt der Lohnabfüller zertifizierten Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Den Dampf zur Herstellung von Wasser für Injektionszwecke (WFI) bezieht Siegfried aus der angrenzenden Müllverbrennung.

    „Was das Unternehmen nicht unmittelbar wusste: Wie wirken sich diese Anpassungen auf die eigenen Emissionen aus? Unsere Analyse verschaffte Klarheit, zumal sämtliche Maschinen aus dem Portfolio von Syntegon stammen“, so Carbon. Durch die Nutzung von Ökostrom, Dampf aus Müllverbrennung und den Umstieg auf energieeffiziente Kompressoren für die Drucklufterzeugung, so die LCA, reduziert der Lohnabfüller seine CO2-Emissionen je nach Charge um bis zu 80 Prozent.

     

    „Unsere Analyse verschaffte Klarheit, zumal sämtliche Maschinen aus dem Portfolio von Syntegon stammen.“ Steffen Carbon, Koordinator für Entwicklungsmethoden bei Syntegon

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    Bei einer zweiten Berechnung standen die Auswirkungen veränderter Produktionsabläufe auf den CO2-Ausstoß im Vordergrund. Statt mehrere Einzelchargen zu fahren, setzt das Unternehmen auf eine sogenannte Kampagnenabfüllung, d. h. mehrere Chargen im Verbund. Die Auswertung der mittleren Zeiten für Einzel- wie Sammelchargen belegt eindrucksvoll, dass der Lohnabfüller im Kampagnenbetrieb bis zu 20 Prozent Emissionen spart. „Der Schlüssel dazu sind deutlich reduzierte Formatwechsel und die einmalige Einstellung der Linie für mehrere Chargen“, erklärt Carbon, und betont: „Die LCA ist kein Selbstzweck, sondern bietet wichtige Impulse, die Unternehmen bei einer umsichtigen Planung und Erfüllung von regulatorischen Anforderungen berücksichtigen können.“

     

    „Die LCA ist kein Selbstzweck, sondern bietet wichtige Impulse, die Unternehmen bei einer umsichtigen Planung und Erfüllung von regulatorischen Anforderungen berücksichtigen können.“ Steffen Carbon, Koordinator für Entwicklungsmethoden bei Syntegon

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