Der 31. Oktober 2024 war ein wichtiger Tag für die Pharma- und Biotech-Industrie: Syntegon und Telstar haben offiziell ihre Kräfte gebündelt, um gemeinsam Arzneimittelherstellern und Auftragsfertigern (CMOs) bei der Herstellung ihrer flüssigen Pharmazeutika als nun technologisch, geographisch und personell noch besser aufgestellter strategischer Partner zur Seite zu stehen.
Der 31. Oktober 2024 war ein wichtiger Tag für die Pharma- und Biotech-Industrie: Syntegon und Telstar haben offiziell ihre Kräfte gebündelt, um gemeinsam Arzneimittelherstellern und Auftragsfertigern (CMOs) bei der Herstellung ihrer flüssigen Pharmazeutika als nun technologisch, geographisch und personell noch besser aufgestellter strategischer Partner zur Seite zu stehen. Dieser Zusammenschluss steht nicht nur im Einklang mit den wirtschaftlichen Wachstumszielen von Syntegon. Er zahlt auch auf mehrere Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) ein.
Ein bedeutender Wachstumsschritt
Im Rahmen seiner Wachstumsstrategie setzt Syntegon auf reibungsfreie Prozesse, innovative Technologien und nachhaltige Lösungen. Die Akquisition von Telstar stellt dabei einen bedeutenden Schritt dar. Denn gemeinsam bieten Syntegon und Telstar nun lückenlose Komplettlösungen aus einer Hand. Ob Antibiotika, Impfstoffe oder Biologika: Kunden profitieren bei der Herstellung und Abfüllung ihrer Medikamente von höherer Effizienz, Rückverfolgbarkeit, Stabilität und Qualität entlang ihrer gesamten Produktions- und Lieferkette. Zudem wird das Engagement von Syntegon für nachhaltige Prozesse durch die energieeffizienten Gefriertrocknungsverfahren von Telstar mit alternativen Kühlmitteln ergänzt.
Die fast 900 neuen, erfahrenen Kolleg:innen sorgen gemeinsam mit dem bestehenden Team für eine noch bessere geografische Abdeckung, höhere Anwendungskompetenz sowie mehr Kundennähe dank einem zentralen Anlaufpunkt für jedes Projekt. Das bestätigt auch das sehr positive Feedback aus der Industrie. Dass die Mitarbeiter:innen für dieses Kundenversprechen brennen, beweisen sie in ihrer täglichen Arbeit. Dabei ziehen sie ihre Motivation sowohl aus den selbstgesteckten Unternehmenszielen als auch aus den SDGs der Vereinten Nationen.
Gesundheit und Wohlergehen
„Jeder Mensch sollte Zugang zu lebenswichtigen Impfstoffen haben. Mit meiner Arbeit trage ich zur Bereitstellung dieser Impfstoffe bei, die Krankheiten bekämpfen und Leben in Entwicklungsländern retten“, sagt zum Beispiel Mohamed Salama, Elektroingenieur bei Syntegon in Crailsheim. Damit spricht er SDG3 an, das Gesundheit und Wohlergehen zum Ziel hat. Ähnlich sieht es auch seine Kollegin Lena Schlosser: „Als Automatisierungsingenieurin unterstütze ich die Produktion innovativer Arzneimittel gegen Typ 2 Diabetes und Adipositas. Indem ich die Maschinen entsprechend den Anforderungen unserer Kunden aus der Pharmaindustrie programmiere und in Betrieb nehme, trage ich dazu bei, die Gesundheit vieler Menschen zu verbessern und Herzkrankheiten und Demenz vorzubeugen.“
Gemeinsam Energieverbräuche senken
Bei SDG9 geht es um Industrie, Innovation und Infrastruktur. Auch hier können die Teams von Syntegon und Telstar gemeinsam viel bewirken. „Ich unterstütze unsere Kunden dabei, ihren Energieverbrauch unter Einhaltung strenger Vorschriften zu senken,“ so Markus Burkert, Produktmanager Sustainability bei Syntegon. „Die Aufrüstung von Bestandsanlagen und eine intelligente Programmierung schaffen einen Mehrwert für unsere Kunden und die Umwelt.“ Dem schließt sich sein Kollege Alejandro Matilla, R&M Engineering Manager bei Telstar in Terrassa, mit einem weiteren Beispiel an: „Durch die Verwendung natürlicher Kühlmittel tragen wir zur Senkung des ökologischen Fußabdrucks in der Pharmaindustrie bei. Diese Umstellung unterstützt das Ziel einer nachhaltigen Industrialisierung und fördert eine grünere Zukunft.“
Innovative Technologien für eine effizientere Produktion
SDG12 wiederum zielt auf verantwortungsvollen Konsum und Produktion ab. „Unser innovatives Abfallmanagementsystem reduziert Abfall und unterstützt verantwortungsbewusste Recyclingpraktiken“, so Laura Bravo, Qualitätssicherungstechnikerin bei Telstar. Ihr Kollege Sergi Perez sorgt mit seinem Team für weniger Kunststoffabfall: „Bei ein- und ausgehenden Lieferungen haben wir von Einwegbeuteln auf wiederverwendbare Behälter umgestellt.“ Auch in Crailsheim arbeiten die Kolleg:innen unermüdlich an neuen Technologien. „Als Produktmanagerin für die Vialabfüllung unterstütze ich Kunden bei der effizienten Herstellung von Blutplasma“, erzählt Sarah Springer. „Ein Schwerpunkt liegt auf der Minimierung von Plasmaverlusten und einer geringeren Verschwendung von Verpackungsmaterialien während der Produktion.“
Voneinander lernen
Gemeinsam werden Syntegon und Telstar weiter daran arbeiten, ihre Prozesse und Technologien im Sinne der SDGs zu optimieren. Telstar verfolgt bereits einen strukturierten Prozess für die Dokumentation und Berichterstattung zu den SDGs, der nun mit Syntegon abgestimmt wird. Als Vorbild für die gesamte Gruppe führt Telstar eine Reihe neuer Aktivitäten ein. So wird der Fortschritt in Hinblick auf die Erreichung der SDG-Ziele in Zukunft regelmäßig bewertet und berichtet – über alle Standort- und Ländergrenzen hinweg.
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