18.08.2020 I News

Kaffee nachhaltig verpackt

Aromadichte PP-Monomateriallösung präsentiert von Syntegon, TAGHLEEF INDUSTRIES und POLIFILM

Der Nachhaltigkeitsgedanke sollte nicht bei der zertifizierten Kaffeebohne enden. Aus diesem Grunde hat Syntegon gemeinsam mit dem Folienhersteller TAGHLEEF INDUSTRIES und dem Folienextrusionsspezialisten POLIFILM EXTRUSION eine PP-Monomateriallösung entwickelt. Diese zeichnet sich durch sehr gute Barriere-Eigenschaften, einer idealen Prozessfähigkeit sowie optimaler Bedruckbarkeit aus. Das Ergebnis: bester Aroma- und Produktschutz bei gleichzeitig 100%iger Recyclingfähigkeit.

Kaffeeverpackungen sind mit ihrem aluminiumhaltigen Verbund schwierig zu recyceln. Eine Umstellung auf andere Packungsmaterialien wurde erschwert durch das fehlende Substitut für eine verlässliche Aromabarriere in Verbindung mit einer passenden Siegelfolie. Die Polypropylen (PP)-basierte Monomateriallösung aus dem Kooperationsprojekt setzt genau hier an.

Während die bedruckbare BOPP-Folie EXTENDO von TAGHLEEF INDUSTRIES sehr gute Barriere-Eigenschaften aufweist, überzeugt die PP-Siegelfolie von POLIFILM mit einem breiten Siegelfenster sowie einer frühen Siegelanspringtemperatur, auch SIT (Seal Initiation Temperature) genannt. Das breite Siegelfenster erlaubt größere Toleranzen in der Maschineneinstellung und stabilisiert somit den Abpackprozess. Damit die Lösung auf Verpackungsmaschinen verarbeitbar ist, lag das Hauptaugenmerk auf der möglichst geringen SIT der PP-Siegelfolie. Diese ist bei Verwendung von BOPP als Außenschicht erforderlich, um trotz der niedrigeren Temperaturstabilität, im Vergleich zu konventionellem PET, im gängigen Heißsiegelprozess ein ausreichend breites Siegelfenster zu erzielen.

Syntegon verarbeitete die neue Folie erfolgreich sowohl zu Schlauchbeuteln als auch zu wiederverschließbaren Standbodenbeuteln mit Zipper. Durch den Verzicht auf eine weitere Stoffgruppe neben dem verwendeten PP, kann die daraus resultierende Verpackung von Recyclingmaschinen als PP-Monomaterial erkannt und ohne weitere Separierung werkstofflich recycelt werden.

Weitere Informationen zur Lösung erhalten Sie auf www.polifilm.com.
 

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